Wie alles begann…

Irgendwann im Sommer 2004 überkam meine Eltern der Gedanke einen eigenen Hund anzuschaffen. Beide waren zu Hause mit Hunden groß geworden. Wie die Entscheidung auf die Rasse Labrador Retriever fiel, kann heute keiner mehr sagen. Aber die Entscheidung war schnell getroffen. Meine Mutter wollte einen blonden, mein Vater einen schwarzen, also musste es ein brauner Labbi werden.
Für beide stand fest, dass der Hund aus einer seriösen Zucht in einem dem VDH angeschlossen Verband stammen sollte. So wurde die damals schon sehr gute Website des Labrador Club Deutschland (LCD) durchsucht und schnell war eine Züchterin in Kleve gefunden.
Zu einem ersten Treffen kam es im Juli 2004 und irgendwie waren ausgewachsene Labradore in echt doch viel größer als im Internet. Aber ebenso waren sie in echt noch viel toller. Also stand fest, ein Welpe aus dem nächsten Wurf würde bei uns einziehen.
Am 03.09.2004 wurde Emmely geboren, am 30.10.2004 zog Emmely bei meinen Eltern ein. Ab jetzt änderte sich Alles!
Eine der Lieblingsspeisen von Emmely waren Schuhe, so wurde auch vor nagelneuen Lloyd-Schuhen kein halt gemacht (es waren direkt 2 Paar). Meine Eltern lernten neue Menschen kennen, weil Emmely deren Abendessen aus der Küche stahl (600gr. Rinderfilet). Ihr Lieblingsschlafplatz war anfangs die Badewanne, später das Bett. Im Bett kann man morgens liegen, nachmittags auch, abends auch und nachts sowieso. Dazwischen findet man aber noch Zeit um Toilettenpapierrollen zu zerfetzen oder in irgendwelche Drecklöcher zu springen.
Als Emmely 3 Jahre alt war, folgte ich als Nachwuchs in der Familie. Emmely und ich waren vom ersten Tag an ein Herz und eine Seele. Ich mochte ihr Fell an meinen Füßen und sie meine Plätzchen in ihrem Maul.
Wir haben wunderbare Momente zusammen erlebt. Urlaube am Strand, Urlaube in Frankreich. Gemeinsames Schlitten fahren oder einfach nur in irgendeinem See gemeinsam zu schwimmen.
Im September diesen Jahres haben wir mit einem Picknick Emmelys 13 Geburtstag gefeiert (das Foto zeigt sie an ihrem 13. Geburtstag). Nur wenige Wochen später ist sie friedlich in ihrem Körbchen für immer eingeschlafen.
Nach intensiver Trauer, die noch bis heute andauert, haben meine Eltern und ich beschlossen, dass wieder ein Hund folgen muss. Ein bekannter Schauspieler (Heinz Rühmann) hat einmal gesagt „Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht“ – und genauso ist es auch.
Gemeinsam haben wir wieder auf die Seite des LCD geschaut (ist immer noch eine sehr gute Website) und haben einen Züchter in unserer Nähe gefunden. Jetzt wird im Dezember wieder ein Hund folgen. Mali!
Bocholt Emmely Labrador Labrador Retriever Mali Thomas Gasthaus
